Die Barhufpflege

Ziel einer professionellen Hufpflege ist es, dem Pferd zu einem leistungsfähigen, gesunden Huf zu verhelfen.

Die Hufpflege fängt bereits bei der artgerechten Haltung an, d. h. viel Auslauf auf möglichst gemischtem Boden, eine saubere Box, ausgewogene Fütterung und tägliche Reinigung der Hufe vom Mist. Dazu kommt die regelmäßige und professionelle Hufbearbeitung in individuell auf das Pferd abgestimmten Intervallen.

Bei professionelle Barhufpflege wird darauf geachtet, dass die Gelenke unter Berücksichtigung der Gliedmaßenstellung gleichmäßig belastet werden (mediolaterale Balance). Ebenso sollte der Huf passend zum Fesselstand sein (dorsopalmare Balance).

Die Eckstreben werden auf Sohlenniveau gekürzt und nicht herausgeschnitten. Die Sohle wird nicht unnötig beschnitten, Strahl und Strahlfurchen werden von losem und fauligen Horn befreit und bleiben mittragend.


Kann jedes Pferd barhuf laufen?

Barhuflaufen ist die natürlichste Art der Fortbewegung für das Pferd. Gesunde Barhufe sind sehr leistungsfähig und genügen i. d. R. den üblichen Anforderungen des Freizeit- und Breitensportes. Ausnahmen stellen lediglich Pferde mit massiven Fehlstellungen dar.

Die meisten Pferde brauchen keine Eisen! Für sehr ungünstige Bodenverhältnisse oder höhere Anforderungen wie z.B. Wander- und Distanzritte eigenen sich Hufschuhe hervorragend. Für Pferde, die einen (meist nur vorübergehenden) Hufschutz benötigen, stehen als Alternative zum Hufeisen noch Kunststoff- oder Aluminiumbeschläge, Klebeschuhe oder Hufschuhe zur Verfügung.

Die Umstellung eines beschlagenen Pferdes auf barhuf sollte langsam und behutsam erfolgen. Ein Pferd in der Umstellung erhält eine ganz andere Hufbearbeitung als ein Pferd, das schon lange barhuf läuft. Grundsätzlich gilt, dass ein Pferd nach einer Hufbearbeitung niemals schlechter laufen darf als davor.

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